Kind und Gruppe
Wesentliches Kennzeichen eines lebensfrohen Menschen ist die Fähigkeit, in Beziehung zu anderen Menschen zu treten .
Grundlage hierfür ist die Beziehungs- Erfahrung in der Familie in den ersten Lebensjahren. In der Tagespflege erlebt das Kind in der Regel eine grundlegend neue Lebenssituation – das Zusammenleben in einer außer familiären Gemeinschaft. Spielerisch übt und erlernt es hier die Begegnung und den Umgang mit anderen Kindern. Begleitet von mir erlebt das Kind einerseits ermutigende erfreuliche Begegnungen, andererseits Konflikte. Daraus leite ich mit den Kindern Werte und Normen für gute Beziehungen sowie angemessene Formen der Auseinandersetzung ab.
Kinder können und sollen Gefühle zeigen, das Befinden anderer wahrnehmen und darauf reagieren:
· jemanden gern haben
· streiten
· wütend sein
· sich wieder versöhnen
· Freunde finden und auch Freunde wechseln
· sich durchsetzen
· mal gewinnen
· mal verlieren
Besondere Bedeutung kommt in der sozialen Erziehung dem Freispiel zu. Mit wechselnden Kindern als Spielpartner nimmt das Kind unterschiedliche Rollen ein und lernt, Ideen und Wünsche zu äußern, zu kooperieren, sich in der Bewegung mit anderen zu behaupten oder auch zurückstecken, Konflikte selbstständig zu lösen und Kompromisse zu finden.
Im Vergleich mit den anderen Kindern erlebt es sich mal als stärker, mal als schwächer und findet zunehmend seinen Platz in der Gruppe.
Dieser Platz gibt dem Kind Sicherheit, ohne es einzuengen und so die Möglichkeit sich persönlich zu entfalten.
Ich übernehme hierbei einen wichtigen Beitrag in der aktiven Begleitung der Kinder und der Gruppenentwicklung
Wertevermittlung
Die Wertevermittlung geschieht in erster Linie durch mich, denn durch mein Verhalten bin ich bewusst und unbewusst ein Vorbild . Ergänzend wirke ich mit gezielten Angeboten, Regeln und Ritualen sowie dem einüben entsprechender Verhaltensweisen, wie z. B.:
· Ältere Kinder helfen ihrer Entwicklung entsprechend Jüngeren beim Anziehen
· bei der Brotzeit teilen die Kinder
· wir räumen gemeinsam auf
· wir sind Nett zu einander
· jedes neue Kind gehört zu uns dazu.
· wir putzen unsere Zähne
· wir waschen die Hände wenn wir von draußen kommen
· wir waschen die Hände nach der Toilette
Feiern
Das Jahr wird für uns nicht nur durch Festtage wie Ostern, Weihnachten
und Geburtstage gegliedert. Wir feiern auch Fasching und andere Feste.
Wobei ich versuche den Kindern den Grund des Festes durch Bücher oder Filme oder Geschichten nahe zu bringen, wie zum Beispiel Weihnachten das es Christi Geburt war, ich versuche ihnen Kindgerecht zu erklären das er im Stall zur Welt kam und die Könige zum bestaunen mit Geschenke gekommen waren usw.
Was mir sehr Wichtig ist
In der Zusammenarbeit mit den Eltern ist eine Vertrauensbasis unerlässlich. Gegenseitige Absprachen und auch konstruktive Kritik sind
für das Wohlbefinden des Kindes sehr wichtig.
Mir ist es sehr wichtig das Sie mich nicht als Ersatz für sie sehen, sondern als
zusätzliche Unterstützung in der Kindererziehung.
Das wir gemeinsam an allen Kindlichen Förderungen oder Rückstände arbeiten und das wir miteinander arbeiten und nicht gegeneinander da der Leidtragende das Kind wäre.
Sollten Sie vielleicht mit Problemen oder Eifersucht zu kämpfen haben einfach offen ansprechen.
Sollte dafür ein kurzes Gespräch bei der Übergabe des Kindes nicht ausreichen, stehe ich für ein umfangreicheres Elterngespräch am Abend nach vorheriger Absprache gern zur Verfügung.
Außerdem habe ich vor wenn wir Ungezogen sind in größeren Abständen ca. 2-mal im Jahr (öfter bei Anfrage) Elternabende statt finden zu lassen, an denen die Eltern untereinander in den Austausch treten können.
Gerne bin ich bereit auf Wünsche wie das gemeinsame basteln oder vielleicht Themenabende einzugehen.
Das alles versuche ich so gut es geht bei der Erziehung und Förderung zu berücksichtigen . Für mich und auch für Ihr Kind ist es aber am wichtigsten, dass mir mein Beruf Spaß macht und ich gerne und mit dem Herzen arbeite. Jeder der mit Kinder arbeitet sollte das Herz auf der richtigen stelle haben. Das ist das Wichtigste im Umgang mit Kindern . Da ist es egal welches alter die Kinder haben un d man sollte sich immer in die Lage des Kindes versetzen können , um beurteilen zu können.
Auf den folgenden Seiten finden Sie die Kopien einiger Kurse und auch den Vertrag den ich , bei jedem Kind was zu mir in die Betreuung kommt , mit den Eltern abschließe mache .
Nun freue ich mich auf eine SCHÖNE und ERFOLGREICHE Zusammenarbeit.
Ihre Susanne
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Was erwarte ich von den abgebenden Eltern, dass Sie mit mir zusammen an der Erziehung und an folgende Punkte arbeiten
- Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit
Auch ich benötige meine Freizeit um Termine vereinbaren zu können, einkaufen zu gehen oder auch mal nur für mich selbst und meine eigenen Kinder.
Bitte halten Sie sich an die vereinbarten Zeiten.
Falls sich kurzfristig Änderungen ergeben sollten, dann geben Sie mir schnellst möglich Bescheid.
Das Betreuungsgeld muß monatlich im voraus auf mein angegebenes Konto überwiesen werden, ansonsten wird eine Versäumniszulage berechnet.
Sollte das 3 mal hintereinander vorkommen, werde ich das Betreuungsverhältnis kündigen.
Es macht keinen Sinn, wenn das Vertrauen zerstört ist und ich jeden Monat nach dem Geld fragen muss.
Sie sollten es so sehen ich bin ja auch Zuhause wenn Sie ihr Kind bringen und sie können auch darauf vertrauen.
Überstunden werden jeweils zum Wochenende in bar fällig.
Mein Überstundensatz liegt bei 6,-- € / Std. !
Vertrauen Sie meiner Erfahrung als Tagesmutter und tolerieren Sie, dass auch ich nicht in allem perfekt sein kann.
- Anerkennung meiner selbstständigen Tätigkeit als Tagesmutter
Ich bin keine Angestellte, sondern "Selbständig" und lege großen Wert darauf, dass dies auch so respektiert wird. Ich möchte nicht wie ein "Kindermädchen" behandelt werden!
Medikamentengabe.
Entsprechend schriftlicher ärztlicher Verordnungen und eine schriftliche Erlaubnis des Erziehungsberechtigten, und immer neu Ausgestellte für jede Erkrankung, werde ich auch Medikamente verabreichen, Inhalationen
durchführen, Verbände wechseln usw.
Die Fachliche Beratung und Hilfe in Notfällen erhalte ich von den dem in der Nachbarschaft praktizierenden Arzt und bei schlimmen Fällen direkt vom Krankenhaus was bei schlimmen Sachen Notfälle sofort aufgesucht wird.
Eine stabile Beziehung braucht Zeit Jede überstürzte Eile am Betreuungs-Anfang wird sich rächen. Beide Seiten müssen sich Zeit nehmen, schließlich geht es nicht um einen Zahnarzt kurzen besuch, sondern um den Aufbau einer stabilen Beziehung zu mir, die für eine längere Zeit die Zweitfamilie Ihres Kindes darstellen wird.
Rituale sind wichtig Zu einer guten Eingewöhnung gehören auch feste Abschieds- und Widersehensrituale. Dem Kind muss über das Verhalten des bringenden Elternteils klar werden: Hier kann ich beruhigt zurückbleiben. Auch Sie als Eltern müssen getrost Abschied nehmen, müssen ohne Angst loslassen können. Das klappt nur bei Vertrauen und Zuversicht in meine pflegerischen und erzieherischen Qualitäten.
Ein Talisman von zu Hause, ein bestimmtes Halstuch oder Schmusetier erleichtern das Getrennt sein. Sich ohne Abschied davonzuschleichen sollte ebenso tabu sein wie endlos hinausgezogene Trennungsphasen. Wenn das Kind nachmittags oder abends abgeholt wird, sollten Sie pünktlich sein, um dem Kind Verlässlichkeit und Vertrauenswürdigkeit zu signalisieren, und eine halbe Stunde Zeitpuffer für danach einkalkulieren. Es kann ja sein, dass das Kind noch all die wichtigen Dinge, die es im Laufe des Tages gesehen und erlebt hat berichten möchte , Ihnen noch einmal vor Ort vor Augen führen will - eine beruhigende Phase, in der sich beide Welten treffen können . Freuen Sie sich, wenn der Abschied von mir Ihrem Kind schwer fällt, das ist ein gutes Zeichen, auch wenn es Ihnen manchmal etwas weh tut.
Erziehung zur Selbstachtung SELBSTACHTUNG IST DIE GRUNDLAGE PSYCHISCHER GESUNDHEIT-
ERZIEHUNG ZUR SELBSTACHTUNG DAMIT DIE GRUNDLAGE JEGLICHER
ERZIEHUNG.
„Ausgerechnet du musst so etwas sagen!“ „Was sollen da die anderen von dir denken?“ „Du wirst das schon hinkriegen!“ Für uns als Erwachsene wohlbekannte Sätze aus dem Erziehungsalltag. Oft mal schnell hingesagt und doch können diese Botschaften das Verhalten und Handeln ihres Kinder prägen. Wir sollten prüfen, ob diese und andere Äußerungen gegenüber ihren Kindern, das Selbstwertgefühl der Kinder unterstützen oder schwächen können.
Denn Kinder mit einem positiven Selbstwertgefühl sprechen und handeln mit der Grundüberzeugung, Lebensaufgaben bewältigen zu können und Konflikte lösen zu können. Kinder mit einem negativen Selbstwertgefühl haben die Grundüberzeugung, dass sie mit den auf sie zukommenden Situationen nicht zurechtkommen und sie nicht bewältigen zu können.
Da das Selbstwertgefühl nicht angeboren ist, sondern in hohem Maße abhängig ist von Erfahrungen, die Kinder in ihrem sozialen Umfeld machen sollte man das Selbstwertgefühl immer stärken und auch aus negativen noch versuchen etwas positives für das Kind zu finden.
Eine Idee davon, wie es um das Selbstwertgefühl eines Kindes bestellt ist, bekommen wir, wenn wir hören, wie Kinder über sich selbst und ihr Verhalten sprechen:
Viele Kinder möchten Ihr Spielzeug den anderen Kindern zeigen oder können ohne ein bestimmtes Spielzeug oder Kuscheltier nicht das Haus verlassen. Solange es sich nicht um gefährliche Dinge (z.B. Taschenmesser) handelt, können die Kinder gerne etwas zum Spielen mitnehmen.
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass ich auf diese Dinge nicht gesondert aufpasse.
Sollte also etwas teures, leicht „kaputt bares“ Spielzeug dabei sein, entscheiden Sie selbst, ob es mitgenommen werden soll.
Ein wichtiger Aspekt in meiner Tätigkeit als Tagesmutter ist, dass sich die Kinder wohl fühlen und Spaß haben.
Wenn dies erreicht ist, kann ich die Kinder in einer ruhigen, geordneten und liebevollen Atmosphäre altersgerecht unterstützen,
so dass sie sich zu eigenverantwortlichen
Persönlichkeiten entwickeln.